Reizstromgeräte

Reizstromgeräte sind neben Wärmepflaster, Muskelsalben und Massagematten eine weitere Methode in der Schmerztherapie. Das Einzigartige dabei ist, für diese Art der Schmerztherapie müssen Sie den Komfort Ihres Heimes nicht verlassen. Reizstromgeräte lassen sich sicher und einfach zu Hause und unterwegs anwenden.

Was ist ein Reizstromgerät und wie funktioniert es.
„Der Begriff Reizstrom umfasst eine Reihe von Therapieformen, bei denen Gleichstrom oder niederfrequente Wechselströme zur Muskelstimulation eingesetzt werden. Reizströme wurden bereits um 1900 vom Physikochemiker Walther Nernst und Mitarbeitern wissenschaftlich untersucht.“ ~ Wikipedia
Das Reizstromgerät wird zur Behandlung von Muskelschmerzen aber auch als eine Art der Massage angewendet. Je nach Modell verfügen diese Geräte über bis zu 21 Programme. Das Gerät selbst ist einfach zu bedienen. Es besteht aus einem Device und 4 Elektroden. Dabei werden die Elektroden auf der schmerzenden Muskelregion platziert. Mit dem Gerät selbst bestimmen Sie die Intensität der Muskelstimulation. Die meisten Reizstromgeräte kommen mit einer genauen Erläuterung der verschiedenen Behandlungsprogramme. Wie für alle anderen Behandlungsmethoden gilt auch für das Reizstromgerät, dass es keine Diagnose eines Arztes ersetzen soll, jedoch als Unterstützung einer bestehenden Physiotherapie angewendet werden kann. Als Alternative, wenn kein fortdauernder Schmerz besteht, können Sie mit einem Reizstromgerät Muskelschmerzen und  Verspannungen, die durch den Alltag entstehen, lösen. In der beigepackten Erklärung finden Sie eine Anleitung zur Platzierung der Elektroden an den Muskeln oder Muskelgruppen.

Was sind Verspannungen und wie können Sie durch ein Reizstromgerät gelindert werden
Die transkutane elektrische Nervenstimulation, die durch das Reizstromgerät entsteht, ist eine wirksame Methode zur Behandlung von Schmerzen aller Art. Sie wird sowohl von Physiotherapeuten und spezialisierten Experten als auch von Spitzensportlern angewendet. Die elektrischen Impulse, die durch auf die Haut auf dem Schmerzgebiet platzierten Elektroden erzeugt werden, stimulieren die Nerven in einer Weise, dass die Schmerzzeichen das Gehirn nicht erreichen. Dieser Vorgang begünstigt die Ausschüttung von Endorphinen, die nicht nur ein wohltuendes Gefühl hervorrufen, sondern auch die natürlichen Schmerzmittel des Körpers sind.

Was Sie bei der Behandlung mit einem Reizstromgerät erwartet

  • Die Elektroden werden um die zu behandelnde Stelle herum platziert.
  • Der elektrische Strom beginnt auf einer niedrigen Einstellung und wird allmählich erhöht.
  • Wahrscheinlich spüren Sie an der zu behandelnden Stelle ein prickelndes, „kribbelndes, nadelndes“ Gefühl.
  • Je nach Art des Reizstromgerätes kann es sein, dass Sie wiederholt ein Muskelzucken oder eine Muskelkontraktion wahrnehmen.
  • In der Regel dauert eine Sitzung mit einem Reizstromgerät, je nach der zu behandelnden Erkrankung, zwischen 5 und 15 Minuten.

Spezifikation der Anwendung eines Reizstromgerätes

  • Schmerzlinderung im Zusammenhang mit Muskelermüdung
  • Bei mäßiger oder intensiver Belastung von Rücken, Schultern, Bändern, Hüften und Gliedmaßen.
  • Vibrationsmassage zur Entspannung und Dekompression der Muskeln.

Risiken in der Behandlung mit einem Reizstromgerät
Das häufigste Risiko von einem Reizstromgerät ist eine leichte Hautreizung an den Stellen, an denen die Elektroden platziert wurden.

Vorsicht bei Menschen mit einer Herzkrankheit
Wenn Sie einen Herzschrittmacher oder ein anderes implantierbares Herzgerät haben, kann ein Reizstromgerät gefährlich sein und wird in diesem Fall auch nicht empfohlen. Auch wenn Sie schwanger sind, sollten Sie das Reizstromgerät nicht verwenden. Auf der anderen Seite jedoch, gibt es bereits einige Berichte, dass selbst Wehenschmerzen mit dem Reizstromgerät gelindert werden konnten. Doch das darf nur unter strenger Aufsicht eines qualifizierten Therapeuten geschehen.

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