Massageroller

Was ist ein Massageroller und wozu wird er benutzt

Das myofasziale Triggern, hat sich von einer einst geheimnisvollen Technik, die nur von Profisportlern, Trainern und Therapeuten verwendet wurde, zu einer vertrauten Alltagspraxis für Menschen auf allen Fitness-Levels entwickelt. Jüngste Informationen, Technologien und erschwingliche Produkte haben dem Durchschnittsmenschen eine wachsende Palette von Trainings- und Erholungsmethoden eröffnet.
Myofasziale Triggern ist ein schicker Begriff für eine Selbstmassage zur Lösung von Muskelverspannungen durch bestimmte Triggerpunkte. Diese Methode kann mit einem Massageroller, Schaumstoffroller, Lacrosse-Ball, Theracane oder mit den eigenen Händen durchgeführt werden. Indem Sie Druck auf bestimmte Punkte Ihres Körpers ausüben, können Sie die Erholung der Muskeln, zum Beispiel nach dem Training, unterstützen und so dazu beitragen, dass sie wieder normal funktionieren. Normale Funktion bedeutet, dass Ihre Muskeln elastisch, gesund und sofort wieder leistungsfähig sind. Ein Massageroller ist ein ausgezeichnetes Gerät, Ihnen die gewohnte Muskelfunktion schnell und verlässlich wiederzugeben.

Wie erkenne ich Muskelverspannungen oder einen Triggerpunkte?
Triggerpunkte sind spezifische „Knoten“, die sich in Muskeln bilden. Sie sind einzigartig und können identifiziert werden, weil sie schmerzempfindlich sind. Sie können entweder dauernd schmerzhaft sein oder nur dann, wenn Druck auf diese Körperregion ausgeübt wird. In beiden Fällen strahlt der Schmerz in andere Körperregionen.
Der Massageroller wird häufig bei Iliotibialen (IT-) angewendet, ein schmerzhafter Zustand, bei dem Bindegewebe am Oberschenkelknochen reibt. Der Schmerz kann so weit wie bis zur Hüfte aber auch den Knöchel ausstrahlen. Das Paradoxe bei der Anwendung eines Massagerollers bei solch einem Triggerpunkt ist, dass die Roll-Massage zusätzliches Unbehagen schaffen kann. Sie sollten sich das jedoch eher so vorstellen, wie das Dehnen von Muskeln vor dem Training. Mit anderen Worten, Sie sollten den Triggerpunkt spüren doch sollte der Schmerz nicht unerträglich sein. Vor allem aber sollten Sie sich nach einer Massage mit dem Massageroller besser als zuvor fühlen.

Ist der Schmerz wirklich notwendig
Die meisten Menschen, vor allem aber Sportler, verstehen den Vorteil einer Tiefengewebsmassage. In diesem Sinn kann man sich eine Massage mit dem Massageroller vorstellen. Das Unbehagen, das Sie dabei verspüren mögen, hängt mit dem selbst-myofaszialem Loslassen zusammen. Der Massageroller gibt Ihnen dabei die ultimative Kontrolle an welchen präzisen Stellen Sie Druck ausüben müssen und auch, wie stark der Druck sein muss, um die gewünschte Muskelspannung zu erreichen. Sie haben immer die Kontrolle, weil Sie genau spüren, was getan werden muss.
Obwohl der Massageroller so viele offensichtliche Vorteile anbietet, sollte er keine Physiotherapie ersetzen, sollte diese indiziert sein. Wann immer Sie stechende, bleibende Schmerzen verspüren, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten beraten und dessen Zustimmung einholen, bevor Sie mit myofaszialen Triggern beginnen. Die meisten Ärzte, so Sie mit dieser Art der Massage vertraut sind, werden jedoch zustimmen.

Das Auflösen von Triggerpunkten mit einem Massageroller trägt dazu bei, korrekte Bewegungsmuster und schmerzfreie Bewegung wiederherzustellen und letztlich die Leistung zu steigern. Die Anwendung von Dehnung allein reicht nicht immer aus, um Muskelverspannungen zu lösen. Dies ist einer jener Gründe, warum sich der Massageroller im Mainstream so schnell und gewaltig durchsetzen konnte.
Das Ziel jeder Korrektur- oder Wiederherstellungstechnik ist es, Sie wieder an den Punkt der normalen Funktion zu bringen, als ob Sie niemals Schmerz empfunden hätten.

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